Einladung zur Vereinsversammlung

Einladung zur Vereinsversammlung der Endurogruppe des MC Woltersdorf e.V.

Wichtiger Tagesordnungspunkt:
Information über die sportliche Zukunft des Novemberpokals im Jahr 2017 und 2018.

Wann: 23.11.2016 / 19:00 Uhr

Wo: Hotel "Kranichsberg" in Woltersdorf
Wer: jedes Mitglied der Endurogruppe des MC Woltersdorf e.V.

05.11. – Der Tag davor:

Früh aufstehen ist angesagt, schließlich müssen beide Tests abgelaufen werden. Um 11 Uhr bin ich fertig und muss erstmal nach Hause um Mittag zu essen, es müssen ja Kohlenhydratspeicher aufgefüllt werden. Also schnell einen großen Teller Nudeln gegessen. Anschließend den Transponder ans Moped gesteckt und zur Abnahme gefahren. Anmeldung, Abnahme, alles problem- und reibungslos. Dabei noch viele bekannte Gesichter getroffen und ein wenig gequatscht. Ach ja, das Novemberpokalwochenende ist doch immer wieder was Feines.
Um halb 1 war alles erledigt und der Tag noch jung. Also gleich nochmal auf die Prüfung – doppelt ablaufen hält besser. Abschließende Diskussionen ergaben, dass die Tests zwar anspruchsvoll, aber doch gut fahrbar erscheinen. Besonders aber der Extrem-Test unter den Windmühlen hatte es ein wenig in sich. Der Regen die Tage zuvor hatte seinen Job erledigt und alles ein wenig rutschig gestaltet. Als es dann aber langsam dunkel und die Schleusen erneut geöffnet wurden standen die Zeichen, doch immer mehr auf hohen Anspruch. Nun ja, wir können es sowieso nicht ändern, also nimmt man alles hin wie es ist und versucht das Beste daraus zu machen, wenigstens morgen soll es ja trocken bleiben.

 

06.11. – Der Sonntag des 38. Novemberpokals:

Einmal im Jahr die Vorzüge des Heimrennens genießen – Ach ist das schön, morgens im eigenen Bett aufwachen, zu Hause im Warmen umziehen, das könnte man öfter haben. Trotzdem geht es früh los in Richtung Schleuse, zur Fahrerbesprechung. Beim „Nase-aus-der-Tür-halten“ wurde dann auch klar, dass der Wetterbericht ausnahmsweise Recht hatte – es sah nicht nach Regen aus – im Laufe des Tages sollte sogar die Sonne nochmal durchscheinen. An der Maiwiese angekommen durften wir, nach kurzer Einweisung vom neuen Fahrtleiter Max Flemming, auch bald zu den Motorrädern. Startzeit 08:10, bis wir also an den Prüfungen sind, sollten die ersten Spuren schon gezogen sein. Bei dem feuchten Wetter ist das sicher kein Nachteil.

Los ging es auf die Runde. Zuerst durch den Ort, bis wir auf die Felder abbogen und das Spektakel begann. Vorbei ging es an einer Wohnsiedlung, wo sich die Anwohner im Laufe des Tages ein Lagerfeuer anzündeten und uns Fahrer bejubelte. Weiter ging es in Richtung Plattenwerk, durch die bekannten Klärgräben und an der Autobahn entlang kamen wir am bekannten Gelände an und drehten auch dort unseren Schleifen, bisher nettes Endurogelände, aber nichts was einen echten Enduristen aus der Fassung bringt. Bis wir zum Schlammloch kamen. Dort hatten Christian Insel und seine Schlammloch-Crew echte Arbeit geleistet und das Loch nochmal ordentlich unter Wasser gesetzt. Nach kurzem Rat von Chef-Marshall Evi ging es aber gut durch das Loch durch. Danach folgte die erste und einzige DK der Runde. 3 kleine Steilauffahrten später war der Abschnitt am Plattenwerk auch schon geschafft und eh wir uns versahen fuhren wir am DHL-Zentrum vorbei Richtung Thälmannstraße. Von dort an wurde es richtig triallastig, viele kleine, steile Auf- und Abfahrten und enge Passagen. Über den 2. Gang kam man hier nicht hinaus. Das war aber eine schöne Abwechslung zu den recht schnellen Passagen des ersten Streckenteils. Anschließend war erstmal Durchschnaufen an der ZK1 angesagt. Dort war genug Zeit um ein wenig zu quatschen und einen Schluck zu trinken.

Weiter ging es durch das alte Chemiewerk „Stalingrad“, diese Etappe fiel dieses Jahr sehr kurz aus, hatte aber ein kleines Highlight parat, die Fahrt durch die alten graffitibesprühten Gebäude. Das war wirklich Gänsehaut, erst Recht mit dem kernigen 2-Takter zwischen den engen Wänden. Über die große Brücke (mit der werde ich mich wohl nie anfreunden) fuhren wir schnurstracks in Richtung SP1.

Diese, im Museumspark gelegene Prüfung war sehr eng gesteckt und mit vielen Bäumen gespickt, alles sehr selektiv und technisch, aber auch hier waren einige sportliche Auf- und Abfahrten. Mit einer Fahrzeit von 5-6 Minuten war die Prüfung auch weder zu kurz, noch zu lang. Nach der Prüfung schnell wieder die Jacke angezogen (wenn es schneller wurde war es doch recht kalt) und an der Bruchkante entlang zum Eingang des Museumsparks. Dort wartete eine sehr steile Abfahrt und dann Ralfs und Lehmis Hindernisse, an denen sich einige Fahrer die Zähne ausbissen, allerdings zeigten die beiden Organisatoren und auch einige weitere Helfer vollen Körpereinsatz und zogen ausnahmslos jeden, der Hilfe nötig hatte über die Hindernisse. Es folgte eine schnelle Etappe zum Ausruhen ehe wir zum Hexenkessel mit Hoffis Auffahrten kamen. Dort trennte sich dann die Spreu vom Weizen und besonders an der zweiten, steinigen Auffahrt spielten sich einige Dramen ab. Das war sicherlich ein Highlight für die Zuschauer, auch als Fahrer bekam man die tolle Stimmung dort mit, so macht Enduro Spaß!

Mit noch leicht angehobenem Puls fuhr man also schon in die SP2. Auch diese war recht selektiv gesteckt, bot aber doch einige Möglichkeiten mal etwas länger am Gas zu bleiben. Jedoch tat der Regen in der Nacht zuvor sein Übriges und machte die lehmige Prüfung sehr rutschig. Auch hier wurden die Fahrer von der Fahrzeit von 5-6 Minuten weder über- noch unterfordert. Die letzte Etappe zurück ins Fahrerlager sollte dann auch eher der Entspannung dienen. Sie führte noch ein letztes Mal durch den Windmühlenpark und dann durch die Kranichsberge. Dort war es allerdings wenig selektiv und man konnte die Runde in Ruhe beenden. Auch im Fahrerlager an ZK2 war für die meisten Fahrer genug Zeit zum Tanken und Essen und Trinken, sodass die nächsten 3 Runden frisch gestärkt angegangen werden konnten.

Abschließend muss ich sagen, dass der Novemberpokal aus meiner Sicht als Fahrer ein voller Erfolg war. Die gewohnt tolle Strecke, mit einigen anspruchsvollen Highlights waren genauso ausschlaggebend, wie die gute Organisation. Sicherlich fiel es einigen Fahrern an einigen Stellen schwer und es kam Frust auf, allerdings ist es genau das was das Endurofahren ausmacht, sich auch mal durchbeißen und weiterfahren. Wer nach Woltersdorf kommt weiß worauf er sich einlässt und alles andere als eine anspruchsvolle Strecke würde dem guten Ruf unseres Vereins nicht gerecht werden.

In diesem Sinne ein großes Lob und Dankeschön an alle Organisatoren und großen Respekt an alle Fahrer, die sich der Herausforderung gestellt haben, ich hoffe ihr hattet so viel Spaß wie ich. Danken müssen wir Aktiven auch den ganzen Fans, die an der gesamten Strecke für eine tolle Stimmung gesorgt haben und zu guter Letzt natürlich allen freiwilligen Helfern, ohne die der Novemberpokal niemals möglich gewesen wäre.

 

Sportliche Grüße

 

Luca Eibach

Sonderprüfungen

Ergebnisse Sonderprüfungen 2016

Sonderprüfungen

Gesamtergebnis

Ergebnisse Gesmt 2016

Gesamtergebnis

Klasse E1

Ergebnisse Gesmt 2016

Klasse E1

Klasse S40

Ergebnisse Gesmt 2016

Klasse S40

Quelle: Ralf Grote - Zeitnahme

Zeitpunkt: 08.02.2016  19.00Uhr
Ort:Autohaus J.Lessing, 12683 Berlin  Allee der Kosmonauten 140
Teilnehmer:Endurofahrer des MC Woltersdorf die aktiv an der Sportsaison 2016 teilnehmen wollen
 
Bitte macht euch schon im Vorfeld Gedanken an welchen Serien b.z.w. Meisterschaften Ihr teilnehmen wollt.
Nur so können evtl.Fahrgemeinschaften und eine ordentliche Betreuung vor Ort abgestimmt werden.
                                     
Jörg Lessing

Heute war der letzte Arbeitseinsatz des Teams vom MC Woltersdorf.

Bei angenehmen Wetter konnte am letzten Arbeitstag die Vorbereitungen der Rennstrecke zum 06. November vorläufig abgeschlossen werden.

Mit dieser Bildergalerie liefern wir euch ein paar Eindrücke von unserem Arbeitseinsatz und geben indirekt eine Vorschau auf das, was am Renntag zu erwarten ist!

Anbei ein paar Eindrücke:

Fotos: Julia Sahr

Sehr spontan organisiert und von Petrus wenig unterstützt standen die Sterne für unser Neujahrsenduro eher schlecht. Doch mit dem Aufwand einiger weniger wurde doch noch eine sehr brauchbare Strecke, zum Teil auch erst am Morgen,abgesteckt und ein tolles Drumherum organisiert. 

Nach erstmaligem befahren war ich wirklich überrascht wie viel Grip der Boden bei diesen Verhältnissen doch bot. Diese Freude verflog aber jäh als ich in der Einführungsrunde als letzter Fahrer fuhr. Mit jedem Reifen, der den Schnee bearbeitet hatte wurde er mehr und mehr verfestigt und immer rutschiger, sodass Auffahrten, die zu Beginn noch kein Problem darstellten zu schier unlösbaren Aufgaben wurden. Streckenchef Evi reagierte blitzschnell, die Strecke wurde an heiklen Stellen in größter Eile umgesteckt. So startete das Rennen mit einer Strecke, die für jeden zu bewältigen, aber durch die äußeren Gegebenheiten doch sehr anspruchsvoll zu befahren war. Es war in jeder Sekunde höchste Konzentration angesagt um nicht den Schnee zu küssen. Trotzdem entbrannte an der Spitze des Feldes ein heißer Kampf um den Sieg. Schnell wurde klar, dass Nico Rambow höchste Ambitionen hegte, Altmeister Sven Tabbert sich aber nicht kampflos geschlagen geben würde. Doch gegen den Bernauer war kein Gras gewachsen, sodass er nach 2h Fahrzeit die meisten Runden absolvierte und Sven sich mit Platz 2 begnügen musste. Platz 3 belegte überraschend Tobias Jürgen, der mit diesen Bedingungen offensichtlich besser zurechtkam als Lessing und Bossdorf auf Platz 4 und 5. Die Hobbyklasse gewann Gaststarter Thorsten Amtor vor Anthony Jäger und Frank „Stiefelriemen“ Sarek. 

Letztlich waren es wirklich schwierige Bedingungen, die zum Teil auch ihren Tribut forderten. So haben einige Motorräder dieses Rennen nicht unbeschadet überstanden. Das bleibt bei diesem Wetter leider nicht immer aus. 

Abseits des Rennens und der Strecke war ebenfalls jede Menge los. Nahezu der gesamte MC Woltersdorf war dort und sah, wenn er nicht mitfuhr, zu. Mandy und Kids beköstigtendie Meute mit Grillgut und Glühwein, dafür ein großes Dankeschön, ihr habt einen großen Teil zu diesem gelungenen Tag beigetragen. Außerdem brannte ein Feuer zum Aufwärmen und teilweise waren so viele Zuschauer da, dass die Fahrer sogar Schlangenlinien um sie herum fahren mussten. Die Stimmung war trotz Kälte wirklich hervorragend. 

 

Abschließend noch einmal ein großes Dankeschön an alle Helfer und Organisatoren. Um alles zusammenzufassen noch einmal ein Zitat von Ralf Grabowski: „Mensch wenn der MC Woltersdorf sowas organisiert dann hat das ja echt Hand und Fuß“ 

 

Viele Grüße Luca

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