Vorjahressieger gewinnt Novemberpokal erneut

Hamish Macdonald verteidigt seinen Titel

Hamish Macdonald gewann erneut den „Novemberpokal“ des MC Woltersdorf

Der Sieger des „43. Novemberpokals“ des MC Woltersdorf heißt, wie im Vorjahr, Hamish Macdonald. Am Ende einer wiederum gutklassigen und viel gelobten Enduro-Veranstaltung hatte der 22-jährige Neuseeländer erneut die Nase vorn. Beim Finallauf der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) setzte er sich gegen Luca Fischeder und Chris Gundermann durch.

Natürlich war der als klarer Tabellenleader der klassenübergreifenden Championatswertung der Int. Deutschen Enduro Meisterschaft angereiste Hamish Macdonald der klare Favorit auf den größten Pokal. Mit Bestzeiten in allen neun Sonderprüfungen (drei Runden á drei Tests) wurde er dieser Favoritenstellung vollauf gerecht und verteidigte neben dem „Novemberpokal“ auch seinen Meistertitel. „Es ist nett, wieder hier und auch den Titel gewonnen zu haben. Das Rennen heute war perfekt für mich, aber auch von den Bedingungen her – ein echtes Enduro, wie es sein sollte. Wir hatten einen sehr schnellen und ziemlich technischen Test, der ein bisschen gefährlich war. Die anderen beiden Tests hatten alles, was man sich als Fahrer wünscht. Dieses Rennen gehört zu den besten in Deutschland. Der Verein hat wieder einen sehr guten Job gemacht. Es war rundum wieder schön, hier gewesen zu sein“, lobte Hamish Macdonald das Organisationsteam des MC Woltersdorf.

Luca Fischeder wurde Gesamtzweiter

Mit seinem erneut zweiten Platz hinter seinem Trainingspartner und Stallgefährten im Team Sherco Academy Deutschland sicherte sich der gleich alte Luca Fischeder aus dem sächsischen Geringswalde den Titel in der größten Hubraumklasse E3 und fand anschließend ähnlich lobende Worte wie der „Kiwi“. Er sagte: „Woltersdorf ist für mich immer eine sehr schöne Veranstaltung. Ich hatte hier im letzten Jahr mein bestes Ergebnis eingefahren und von daher sehr gute Erinnerungen. Das ist immer eine rundum gelungen Veranstaltung, ich fahre immer gern hier, denn es ist zusammen mit Zschopau die beste Veranstaltung in Deutschland.“

Dritter der Tageswertung wurde Chris Gundermann aus Straufhain in Thüringen, der ebenfalls in der E3-Kategorie angetreten war.

Als Gesamtvierter kam Edward „Eddi“ Hübner aus dem ebenfalls sächsischen Penig ins Ziel. Damit hatte der Pilot vom Team KTM GST Berlin zwar das Tagespodest der wichtigsten Siegerehrung knapp verpasst, doch als E2-Zweiter kam er trotzdem zu einem weiteren Pokal für seine bereits sehr umfassende Sammlung. Noch mehr dürfte er sich allerdings über seinen gleichzeitig dingfest gemachten fünften DM-Titel gefreut haben, denn da der auch in der Enduro-Weltmeisterschaft aktive Hamish Macdonald in Europa mit einer italienischen Lizenz an den Start geht, wird er nur im Championat, aber nicht in seiner Klasse E2 für die Meisterschaft gewertet.

In der Klasse E1 stand Yanik Spachmüller aus Schwabach bereits seit dem vorherigen Rennen in Burg als Meister fest, was ihn allerdings nicht dazu veranlasste, langsamer zu fahren. Im Gegenteil. Beim finalen Rennen der Saison 2021 drehte er hinten raus noch einmal so richtig auf und schnappte so dem Lokalmatador Robert Riedel noch gesamtfünften Platz sowie den E1-Tagessieg vor der Nase weg.

Starkes Heimrennen von Robert Riedel

Der Rüdersdorfer trug es allerdings mit Fassung. Er sagte anschließend: „Ich hatte mir ja beim ersten Rennen des Jahres gleich den Fuß gebrochen, womit ich noch länger Probleme hatte. Von daher bin ich heute mit meinen Platzierungen zufrieden. Das war für mich ein sehr gutes Rennen. Die Strecke war richtig geil. Nach dem Regen hatte ich gedacht, dass es viel matschiger ist. Im ersten Test bin ich richtig gut zurechtgekommen, aber in den anderen beiden war ich etwas zu verhalten. Ich wollte einfach auf Sicherheit fahren und nicht hinfallen. Da fehlt dann halt immer ein bisschen was. Aber mit dem E1-Podest ist das ein schöner Saisonabschluss für mich.“ Sein Blick auf die nächste Saison ist hingegen derzeit noch etwas verschwommen. „Was ich im nächsten Jahr mache, weiß ich noch nicht. Durch Corona weiß man ja nicht, was überhaupt stattfindet. Falls ich im nächsten Jahr nicht viel fahren sollte, hier fahre ich auf jeden Fall. Novemberpokal muss sein“, war sein sicherlich nicht ganz ernst gemeinter Kommentar dazu. Dann richtet der MC Woltersdorf e. V. im ADMV, wie schon 2015, wieder das Finale zur Enduro-Europameisterschaft inklusive der DM aus.

Über einen Sieg eines Clubfahrers konnte sich der gastgebende Verein dennoch freuen. Wie im Vorjahr gewann Christoph Lessing, gleichzeitig der Chef des Teams KTM GST Berlin Racing, die Pokal-Klasse E3B. Und das so ziemlich aus dem Stand, denn der in die Organisation stark eingebundene Berliner fand in den letzten Wochen so gut wie keine Zeit zum trainieren.

Christoph Lessing gewann wieder die „E3B“

Im DMSB Damen-Enduro-Cup fuhr die Meisterin des Vorjahres, Stefanie Sonnenberg aus Panketal vom RB-Motorsports Racing Team/ADMV-Team MC Woltersdorf e. V. im ADMV, auf den dritten Tagesrang und sicherte sich damit auch in der Gesamtwertung den Bronzerang.

Stefanie Sonnenberg im Steinfeld

Nach wieder vielen, teilweise nervenaufreibenden Stunden ehrenamtlicher Arbeit zur Vorbereitung der Veranstaltung konnten die an der Spitze des Organisationteams stehenden Harald Täger und Jörg Lessing erneut ein positives Fazit ziehen. So sagte Harald Täger: „Wir hatten bei der Veranstaltung 180 Helfer inklusive Rettungs- und Ordnungsdienst im Einsatz, die wieder für einen nahezu reibungslosen Ablauf sorgten. Wir haben viel Lob von allen Seiten erhalten, was uns Kraft fürs nächste Mal gibt. Der Verein ist dem Herzfelder Landwirt Meintrup für die Nutzung seiner Ackerwege sehr dankbar, muss sich für das Fehlverhalten einiger Motorradfahrer, die nicht zur Veranstaltung oder zum Verein gehörten, jedoch entschuldigen.“ Dazu ergänzte Jörg Lessing: „Unser Dank geht an all unsere Sponsoren, Partner und Helfer sowie an die regionale Forstverwaltung für die Gestattung, wiederum Arbeitsgassen in die Streckenführung einzubinden. Jetzt lassen wir alles erst einmal alles ein paar Tage sacken, dann richtet sich unser Blick auf den 44. Novemberpokal 2022.“

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des DDR-Meisterschaftslaufes 1971 ehrte der MC Woltersdorf durch Harald Täger (2. v. r.) den damaligen Fahrtleiter Heinz Friedrich, den ehemaligen Abschnittsleiter Rainer Matscheck und den damaligen Klassensieger Siegfried Rauhut

Beim Novemberpokal werden die Titel 2021 vergeben

Wenn am Samstag, dem 6. November, der nun schon „43. Novemberpokal“ als auch in diesem Jahr wieder Finallauf der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) gestartet wird, kämpft ein Großteil der rund 200 Aktiven zwischen Rüdersdorf, Herzfelde, Grünheide, Erkner und Woltersdorf um die Meistertitel 2021.

Hamish Macdonald hat sehr gute Chancen zur Titelverteidigung

Nach den vorangegangen teilweise Doppelläufen im nordsächsischen Meltewitz, im hessischen Waldkappel, in Rehna im Landkreis Nordwestmecklenburg sowie in Burg bei Magdeburg hat Hamish Macdonald die besten Aussichten, seinen im Vorjahr souverän errungen Titel in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft erfolgreich zu verteidigen. Auch in diesem Jahr dominierte der 22-jährige Neuseeländer die klassenübergreifende Championatswertung fast nach Belieben. Nach fünf von sechs möglichen Tagessiegen kann ihm nur noch sein gleichaltriger Trainingspartner und Stallgefährte im Team Sherco Academy Deutschland, Luca Fischeder aus dem sächsischen Geringswalde, den Titel entreißen.

Luca Fischeder steht in der E3 kurz vorm Titelgewinn

Da der auch in der Enduro-Weltmeisterschaft aktive „Kiwi“ in Europa mit einer italienischen Lizenz an den Start geht, wird er nur im Championat, aber nicht in seiner Klasse für die Meisterschaft gewertet. Somit kämpfen in der mittleren Hubraumklasse E2 (Zweitakt-Motorräder bis 250 ccm und Viertakt-Motorräder bis 450 ccm Hubraum) Edward Hübner aus Penig vom Team KTM GST Berlin Racing und der Kronacher Benjamin Meusel um den Klassentitel. Rechnerische Chancen hat hier auch noch der Zschopauer Nick Emmrich.

Eddi Hübner möchte für sich und sein Team KTM GST Berlin Racing gern den E2-Titel sicherstellen

In der größten Hubraumklasse, der E3, für Zweitakter über 290 ccm und Viertakter über 475 ccm steht Luca Fischeder unmittelbar vorm Titelgewinn. Ein Pünktchen fehlt ihm noch zu seinem zweiten nationalen Titel nach dem Gewinn der Junioren-Meisterschaft 2019, wozu er eigentlich nur ins Ziel kommen muss. Wenn nicht, könnte ihm nur noch Andreas Beier aus Krumhermersdorf den Titel streitig machen, doch müsste er dazu die Klasse in und um Rüdersdorf gewinnen.

Am Ziel seine Träume angekommen ist derweil schon Yanik Spachmüller aus Schwabach, der bereits beim vorherigen Rennen in Burg den Titel in der kleinsten Hubraumklasse E1 (bis 125 ccm Zweitakt/ bis 250 ccm Viertakt) vorzeitig einfahren konnte.

In der DMSB Enduro-Junioren-Meisterschaft (bis 23 Jahre, Motorräder ohne Hubraumbeschränkung) muss und wird die Entscheidung zwischen Maximilian Wills aus Waldkappel und Oskar Wolff aus Lindena fallen.

Lokalmatadore sind in den A-Lizenzklassen der Vorjahresmeister Robert Riedel aus Rüdersdorf in der E1 sowie Artur Krienke auch Hennickendorf bei den Junioren.

Robert Riedel führt die Liste der Lokalmatadore an

Gespannt darf man aber auch wieder über das Abschneiden des Berliners Christoph Lessing (KTM GST Berlin Racing) in der Klasse E3B des Deutschen Enduro Pokals sein. Der Clubfahrer des MC Woltersdorf gewann im vorigen Jahr an beiden Fahrtagen seine Klasse und war am zweiten sogar Zweitbester alle B-Lizenzfahrer.

In der Gesamtwertung der zweiten nationalen Enduro-Liga liegt aktuell der Erfurter Garry Dittmann fast uneinholbar auf dem ersten Platz.

Bei den Super-Senioren greift beim Saisonabschwung 2021 Sven Tabbert aus Schöneiche ins Geschehen ein und im DMSB Damen-Enduro-Cup liegt die Meisterin des Vorjahres, Stefanie Sonnenberg aus Panketal vom RB-Motorsports Racing Team/ADMV-Team MC Woltersdorf e. V. im ADMV, aktuell auf dem vierten Tabellenrang. Der siebente und somit letzte DEM-Lauf 2021 ist aber nicht nur das Finale eine wiederum tollen Saison, sondern zugleich so etwas wie die Generalprobe für nächstes Jahr. Dann wird der „44. Novemberpokal“ des MC Woltersdorf, wie schon 2015, wieder der Finallauf der Enduro-Europameisterschaft sein. 2018 richtete der rührige Verein am östlichen Stadtrand von Berlin zudem schon das Finale der Enduro-Weltmeisterschaft aus.

Nächstes Jahr wird der MC Woltersdorf mit dem EM-Finale wieder ein internationales Feuerwerk abbrennen

Rüdersdorf bittet zum Enduro-DM-Finale

Am Samstag, dem 6. November, ist es wieder soweit. Dann bittet der MC Woltersdorf wieder zu seinem nun schon „43. Novemberpokal“, der in diesem Jahr erneut der Finallauf der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) ist. Dazu wird den an die 200 Aktiven für ihre Wettkämpfe zwischen 8:00 und ca. 16:00 Uhr im Bereich Rüdersdorf, Herzfelde, Grünheide, Erkner und Woltersdorf wieder ein wahres Enduro-Mekka zur Verfügung stehen.

Seit 1959 richtet der MC Woltersdorf e. V. im ADMV Geländefahrten aus. Heutzutage nennt man diese Enduro. Höhepunkt waren 2015 die Europameisterschaft und 2018 das Finale der Weltmeisterschaft. Obwohl das Gebiet zwischen Rüdersdorf, Herzfelde, Grünheide, Erkner und Woltersdorf nicht als ausgesprochenes Enduro-Gelände bezeichnet werden kann, nehmen die Vereinsmitglieder jedes Jahr von Neuem die Strapazen auf sich, die verschiedenen Streckenabschnitte in der märkische Heide für ein Wochenende in ein anspruchsvolles, spektakuläres sowie viel gelobtes Enduro-typisches Areal zu verwandeln.

Am Kesselsee bei Rüdersdorf geht es wieder extrem zu

Am 3. April 1971 richtete der Club mit „Rund um Grünheide“ einen Lauf zur Deutschen Geländesportmeisterschaft der DDR aus. Nun, 50 Jahre später, kommen die aktuell besten deutschen Fahrer hierher, um mit dem Start- und Zielort Grünheide ihr Saisonfinale 2021 zu bestreiten.

Ohne die vielen fleißigen Helfer geht vor, während und nach der Veranstaltung nichts

Die nun schon 43. Ausgabe des Novemberpokals des MC Woltersdorf findet am Samstag, dem 6. November, als diesmal Ein-Tages-Veranstaltung statt. Los geht es pünktlich 8:00 Uhr am „Robert-Havemann-Klubhaus“ in Grünheide. Um die Einwohner von Grünheide nicht durch Motorgeräusche den ganzen Tag zu belasten, weicht der Veranstalter etwas von der regulären Durchführung ab. Wenn ca. 9:15 Uhr der letzte Fahrer bzw. die letzte Fahrerin die Startrampe verlassen hat, absolvieren auch sie einen ca. 65 Kilometer langen Rundkurs, je nach Klasse zwei oder drei Mal. Sie kehren aber nicht wie sonst üblich nach jeder Runde zum Start und zum „kleinen Service“ zurück, sondern erst am Ende ihrer letzten zu absolvierenden Runde zur Zieleinfahrt. Diese zwischen ca. 14:30 und 16:00 Uhr wiederum am Klubhaus erfolgen. Dort ist ab 17:00 Uhr auch die Ehrung der Sieger vorgesehen.

In jeder  Runde müssen die Sportler und Sportlerinnen drei Sonderprüfungen absolvieren. Diese befinden sich unter der 110KV-Freileitung in Alt Rüdersdorf (verlängerte Hans-Schroer-Straße), im Gebiet Halde oberhalb des Kesselsees und im hinteren Bereich des selbigen.

Robert Riedel ist einer von rund 25 Lokalmatadoren und Lokalmatadorinnen

Vom MC Woltersdorf selbst werden ca. 25 Sportler teilnehmen, allen voran der letztjährige Meister Robert Riedel aus Rüdersdorf. In die Organisation und Durchführung sind etwa 120 Mitglieder und Helfer eingebunden. Als Favoriten gehen der Gewinner des letztjährigen Novemberpokals und Enduro-Youth-Weltmeister von 2019, der Neuseeländer Hamish Macdonald, und der in der aktuellen klassenübergreifenden Championatswertung direkt hinter ihm zweitplatzierte Sachse Luca Fischeder an den Start. Beide bestreiten auch die Enduro-Weltmeisterschaft und liegen in ihren Klassen E2 bzw. Junior 2 aktuell auf den Plätzen vier und sechs.

Der Vorjahressieger Hamish Macdonald gilt auch 2021 als großer Favorit

Novemberpokal 2021

Der MC Woltersdorf lädt ein

Am 3. April 1971 fand mit „Rund um Grünheide“ ein Lauf zur Deutschen Geländesportmeisterschaft der DDR statt. In Erinnerung an die Veranstaltung vor 50 Jahren richtet der Club das Finale der Deutschen Enduromeisterschaft 2021 mit Start und Ziel ebenfalls in Grünheide am 6. November aus. Ausgeschrieben sind die DMSB- Prädikatsklassen, der ADAC- Endurocup und die ADMV- Enduromeisterschaft sowie die Wertung für die der Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern.

Zeitplan: Anmeldung und Technische Abnahme am Freitag 14.00 – 20.00 Uhr; Start der ersten Gruppe Sonnabend 08.00 Uhr am Robert- Havemann- Klubhaus in Grünheide. Der Kurs führt über Herzfelde/Rüdersdorf – Hortwinkel/ Woltersdorf/Rüdersdorf/Herzfelde. Er ist ca. 65 km lang und in jeder Runde mit 3 Sonderprüfungen gespickt.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme; ab sofort kann genannt werden.

Wichtig: Nennungen sind nur über das System www.racesystem.org möglich.

Fahrtleitung MCW e.V.

Informationen vom MC Wolterdorf

Hallo Freunde, Fahrer und Sponsoren!
als erstes die offizielle Absage für das nächste anstehende Event: Nicolausenduro 🙁 ebenso müssen wir unsere Weihnachtsfeier und Jahresabschluss am 18.12.20 absagen.  Den Grund dafür kann sich jeder denken, es ist wirklich schade, denn der MC hatte ein sooo erfolgreiches Jahr 2020! In unseren Reihen befinden sich aktuell  4 „Meister“

Robert Riedel         1.Platz     E1  A/I Linzenz DMSB 

Stefanie Sonneberg      1.Platz     Damenpokal     DMSB 

Mike von Ahlen             1.Platz     Senioren ü50     Meck-Pomm

Tommy Wolter               1.Platz      Senioren ü40     Meck-Pomm

weiter Top Ergebnisse:

Nico Rambow            4.Platz            E1  A/I Linzenz DMSB

Luca Eibach               3.Platz            E1 Pokal  + 2.Platz E1 Meck-Pomm

Christoph Lessing     2.Platz            E2 Pokal

Peter Baltruweit       4.Platz            S-ü40 Meck-Pomm

ADMV Mannschaft   3.Platz        DMSB


Eine offizielle Auswertung +Ehrung der Saison 2020, verbunden mit einer ordentlichen Feier, lassen wir uns natürlich nicht entgehen! Wir avisieren dazu kurzfristig, nach Beendigung der Kontaktbeschränkungen, Anfang 2021, das steht fest!!!
jetzt zur Clubmeisterschaft, nachdem nun das Nicolausenduro ausfällt, haben wir automatisch für alle Teilnehmer  den „Streichlauf“ das heisst, der Punktestand nach Novemberpokal 20 ist auch der Endstand.
hier unsere Besten:
Expertklasse mit 14 Starter:   dort hat sich unser „Konditionswunder“ Tabbi durchgesetzt und ist als Gewinner der Klasse hervor gegangen, gefolgt von Christoph, und Mike, der mit nur einem Punkt Abstand zu Christoph, den 3. Platz eingefahren hat!
Amateurklasse mit 13 Starter: Härte und Ausdauer sind entscheidende Faktoren in unserem Sport, dass hat der Sieger der Amateurklasse, Wacki, beim diesjährigen NP bewiesen. Er und Stefanie haben als einzige dieser Klasse, die Zielfahne am ersten Renntag gesehen und haben dadurch entscheidende Punkte gesammelt. Dadurch ist Sportsfreund Wack als Sieger hervorgegangen, gefolgt von Norman und Alexander.
Teamklasse mit 12 Team`s „Team Zahnfee“ mit den beiden Fahrern Bossi und Tobi, haben die Klasse von Anfang an beherrscht und haben natürlich auch beim NP20 die Zielfahne gesehen. Dadurch war die Team-Meisterschaft für beide sicher und wohl verdient!  Platz 2 ging in dieser Saison an das „Team Rauer“ konditionell immer gut aufgestellt, höchst wahrscheinlich durch intensive „Garagen-Vorbereitung“  Platz 3 ging an „Team-Mehlwurm“ dort haben sich Defizite in der Vorbereitung aufgetan, wie zum Beispiel „Starten mit leerem Tank“
Championat mit 48 Teilnehmern auch dort Tabbi als All-Over Champion, gefolgt von Mike und Stindti…die 3 Fahrer sind punktemässig recht eng beisammen
alles in allem, ne wirklich klasse Saison, mit viel Spass und Enthusiasmus, wir haben mittlerweile 116 Mitglieder in der Endurogruppe. Für 2021 stehen diverse Investitionen aus der Clubkasse und den Sponsoringgeldern an, die für jedes aktive Mitglied, speziell auch für unsere Jüngsten, interessant sein werden. Später dazu mehr. Der Enduro-Plan für 2021 ist schon in der „Sondierungs-Phase“ ….sicherlich wird das Jahr 21, sportlich gesehen, nicht schlechter als 20, wir lehnen uns an diesem Jahr an, wollen aber versuchen, auch neue Wege zu beschreiten, evtl. ein clubinternes klassisches Enduro in Polen oder Jänschwalde zu organisieren.
Grossen Dank auch nochmal an unsere Sponsoren! 2020 war für viele auch sehr schwieriges Jahr, trotzdem habt Ihr zu Eurem Wort gestanden! Danke!

Beste Grüsse aus Berlin,

Thomas Hoffmann

Novemberpokal 2020 geht nach Neuseeland

Der souveräne Novemberpokalsieger 2020 Hamish Macdonald

Hamish Macdonald heißt der Sieger des „42. Novemberpokals“ des MC Woltersdorf. Nachdem der 21-jährige Neuseeländer bereits am gestrigen Samstag gewann, siegte er auch heute beim finalen Fahrtag der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) 2020 und durfte anschließend die gewaltige gleichnamige Trophäe in Empfang nehmen. Im Gegensatz zum Vortag belegten diesmal Macdonalds gleichalter Teamkollege Luca Fischeder aus Geringswalde den zweiten und Edward Hübner aus dessen Nachbarort Penig den dritten Platz. Der Lokalmatador par excellence, Robert Riedel aus Rüdersdorf, feierte in der kleinsten Hubraum-Kategorie E1 einen weiteren Tagessieg und durfte sich gleichzeitig über seinen ersten DM-Titel freuen.

Nachdem Hamish Macdonald am ersten Fahrtag des DEM-Finales auf den ersten beiden Sonderprüfungen wohl noch etwas schlummerte, war der E2-Pilot heute von Beginn an hellwach und markierte nach der ersten Bestzeit auch alle weiteren. Die auch durch das regnerische Wetter extrem anspruchsvolle Geländefahrt wurde gegenüber dem Samstag um eine Sonderprüfung gekürzt, sodass sich Hamish Macdonald heute letztendlich ein „Sixpack“ gönnte. „Das war wieder ein echt schönes Enduro. Sehr schwierig, genauso wie ich es mag. Es war eine perfekte Veranstaltung mit guten Ideen für die Strecke. Ich war 2018 bei der Weltmeisterschaft hier in Woltersdorf und kannte das Gelände im Groben. Von daher wusste ich, dass es hart werden würde. Der Regen hat aber alles noch verschärft“, sagte er anschließend.

Hamish Macdonald gab alles

Nachdem er am Samstagfrüh die ersten beiden Test-Bestzeiten gesetzt hatte und nach den Sternen zu greifen schien, nach einem groben Fehler letztendlich aber nur Dritter wurde, durfte sich Luca Fischeder heute als bester Deutscher über den zweiten Rang in der Gesamtwertung und auch in der Klasse E2 freuen. „Heute hat es geklappt. Zweiter im Championat hinter Hamish, das hätte kaum besser laufen können. Die Strecke war sehr ausgefahren und hat stellenweise keine verschiedenen Linien zugelassen. Aber ich habe trotzdem versucht zu setzen und bin jetzt überglücklich“, meinte der letztjährige Junioren-Meister und daher E-Klassen-Neuling nach seiner Super-Fahrt.

Luca Fischeder war heute bester Deutscher

Über den dritten Platz auf dem Podest der Overall-Wertung freute sich Edward „Eddi“ Hübner, was er so zum Ausdruck brachte: „Das war heute halt wieder Enduro. Es ist schade, dass wir in diesem Jahr nur zwei solche Tage hatten, denn die Strecken der ersten drei Veranstaltungen waren bei weitem nicht so anspruchsvoll. Bei mir lief es heute ganz gut. Ich bin nur drei Mal gestürzt, was angesichts der schweren Bedingungen ganz okay war. Ich denke, an diesem Wochenende haben alle Fahrer Fehler gemacht, sodass am Ende die ganz oben stehen, die mit den wenigsten Fehlern durchgekommen sind. Es ist schon Wahnsinn, dass die ersten drei in der Klasse E2 auch die ersten drei in der Championatswertung sind.“

Gern hätte Dennis Schröter diesen dritten Platz belegt und hatte ihn auch schon vor Augen. Allerdings stürzte er auf der letzten Sonderprüfung des Tages gleich zwei Mal, wodurch er insgesamt 28 Sekunden auf sowie den Bronzerang an Eddi Hübner verlor. Das war umso mehr schade, weil es das letzte Rennen des 38-Jährigen war. Mit einer kleinen Träne im Knopfloch gab er nach seinem letzten Ritt zu Protokoll: „Ich wollte noch einmal eine geile Runde fahren, dabei hat es mich zwei Mal runtergehauen. Ich hatte vor der letzten Prüfung noch drei Sekunden Vorsprung auf Eddi, aber das ist bei diesen Bedingungen gar nichts. Verwalten war also nicht möglich, ich musste ebenfalls pushen. Aber egal, den E3-Titel habe ich trotzdem und bin zudem hinter Hamish Zweiter im Championat. Auch von daher war es noch einmal eine schöne Saison. Schön war auch, dass sie überhaupt stattgefunden hat.“

Dennis Schröter krönte sein letztes Rennen mit dem E3-Titel

Mit seinem vierten von sechs möglichen Siegen in der Klasse E1 fuhr Robert Riedel letztlich souverän zum Meistertitel in der kleinen Klasse. „Ruhig zu Ende gefahren, und das hat geklappt“, lautete der erste knappe Kommentar des 26-jährigen Rüdersdorfers nach der Zieldurchfahrt. Nachdem er sich das Meister-Shirt übergestreift hatte, hing er mit folgenden Worten ins Detail: „Ich bin heute auf Sicherheit gefahren. Gestern hatte ich zu viele Fehler gemacht, aber heute habe ich mir keinen Druck gemacht und habe versucht, rund und sauber zu fahren. Der Meistertitel war vorm Saisonbeginn das Ziel, nun ist es ein tolles Gefühl.“

Auf dem Weg zum E1-Titel – Robert Riedel

Grund zur Freude hatten aus Sicht des MC Woltersdorf auch Christoph Lessing und Stefanie Sonnenberg. Der 40-jährige Berliner gewann, wie am Vortag, seine Klasse E3B und steigerte sich in der Gesamtwertung aller B-Lizenzfahrer sogar um einen Platz auf Rang zwei.

Weitere starke Leistung von Christoph Lessing

Die zwei Jahre jüngere Panketalerin bestritt in diesem Jahr ihre ersten Enduros, feierte am Samstag ihren vierten Saisonsieg im DMSB-Enduro-Damen-Cup und fuhr heute mit einem zweiten Platz zum Titel.

Auf Anhieb zum Titel in der Damen-Wertung – Stefanie Sonnenberg

Nachdem alles gut über die Bühne gegangen war, waren neben den Offiziellen sicherlich auch alle Teilnehmer voll des Lobes, denn der gastgebende MC Woltersdorf e. V. im ADMV hatte mit enormen Anstrengungen allen Corona-bedingten Widrigkeiten getrotzt und den Aktiven sowie den indirekt Beteiligten einen tollen Wettkampf ermöglicht. An der Spitze des über 200 Helfer starken Organisationsteams standen wieder Harald Täger, der Vorsitzende des MC Woltersdorf, sowie Jörg Lessing. Sie meinten anschließend unisono: „Jetzt fällt eine richtige Last von uns ab. Die Vorbereitungen haben uns diesmal viel mehr abverlangt als üblich. Das hat uns extrem viel Zeit und vor allem Nerven gekostet. Selbst die WM vor zwei Jahren war demgegenüber leicht. Unter diesen Corona-Umständen möchten wir das nicht noch einmal organisieren. Wir danken allen ehrenamtlichen Helfern unseres Vereins und auch von befreundeten Clubs, Sponsoren und sonstigen Unterstützern. Das ist keineswegs eine Phrase, denn diesmal hing alles bis wenige Tage vorm Beginn am seidenen Faden. Wir möchten uns gar nicht ausmalen, was uns im Falle einer Absage geblüht hätte. Von daher auch ein Dankeschön an die zuständigen Behörden.“

Kiwi gewinnt erste Schlamm-Challenge

Wie bei den vorangegangenen Läufen der Kompakt-Saison 2020 der Int. Deutschen Enduro Meisterschaft war auch am ersten von zwei Fahrtagen in und um Rüdersdorf der Neuseeländer Hamish Macdonald das Maß der Dinge. Der Enduro-Youth-Weltmeister des Jahres 2019 verwies am heutigen Samstag den 14-fachen Deutschen Meister Dennis Schröter aus Crinitz sowie Luca Fischeder aus Geringswalde auf die Plätze. Seinen lediglich imaginären Heimvorteil konnte der Rüdersdorfer Robert Riedel nur bedingt nutzen. In der kleinsten Hubraum-Kategorie E1 belegte er nach zuletzt drei Klassensiegen „nur“ den zweiten Platz, konnte aber auch mit diesem seine Tabellenführung ausbauen.

Allen Corona-bedingt ungünstigen Voraussetzungen und Begleitumständen zum Trotz zog der MC Woltersdorf e. V. im ADMV seinen nun schon „42. Novemberpokal“ durch und erntete dafür viel Lob von allen direkt und indirekt Beteiligten.

Hamish Macdonald gewann den ersten Tag des „42. Novemberpokals“

Pünktlich 8:00 Uhr begann im Museumspark Rüdersdorf die für die Schnellsten knapp siebenstündige Geländefahrt inklusive sieben Wertungsprüfungen. Bei den ersten beiden Zeitenjagden brannte der Überraschungsmann des Jahres, Luca Fischeder, die schnellsten Runden ins vom Regen aufgeweichte naturbelassene Geläuf. Neben dem Extrem-Test war auch die zweite Prüfung, der Enduro-Test, zuschauerfreundlich am Kesselsee errichtet, doch wegen Corona waren eigentlich keine Zuschauer erlaubt. Dennoch und trotz des am Morgen ungemütlichen Wetters beobachteten einige Passanten das Treiben der Stollenritter und sahen, wie sich im weiteren Verlauf des Tages Hamish Macdonald alle weiteren Bestzeiten holte und so zum Tagessieg fuhr. Logischerweise hatte er damit auch seine Klasse E2 gewonnen. „Das war, im Gegensatz zu den ersten Saisonrennen, viel mehr Enduro mit zwei wirklich schönen Tests. Ich bin natürlich glücklich, heute wieder gewonnen zu haben. Heute früh habe ich mich vielleicht etwas zu sehr hängen gelassen, aber danach bin ich echt gut gefahren und war mit mir und dem Ergebnis zufrieden“, sagte der 21-jährige „Kiwi“ anschließend.

Hamish Macdonald mit der Trophäe für den Tagessieg

Gesamtzweiter wurde erneut Dennis Schröter. Der Südbrandenburger befindet sich auf seiner Abschiedstournee vom aktiven Motorsport und durfte sich neben dem Silberrang im klassenübergreifenden Championat über einen weiteren Sieg in der größten Hubraum-Kategorie E3 freuen. „Eigentlich wollte ich Hamish in diesem Jahr wenigstens noch einmal schlagen, aber das waren heute definitiv seine Bedingungen und für mich ist das eigentlich gar nichts. Es bildeten sich schnell tiefe Rillen, in denen man quasi gefangen war und darin rum bolzt. Dennoch hat mein Tag gut angefangen, doch hinten raus hat mir auch ein bisschen die Kraft gefehlt. Die zwei Prüfungen hatten WM-Niveau. Es war sau schwer, aber es hat trotzdem Spaß gemacht“, lautete die Einschätzung des Routiniers.

Dennis Schröter war „best of the rest“

Verdammt glücklich und stolz hätte auch der Dritte der Gesamtwertung und hinter seinem Teamkollegen Hamish Macdonald E2-Zweiter Luca Fischeder sein können. War er wahrscheinlich auch, doch fiel sein Fazit gewohnt introvertiert nüchtern aus. Er sagte: „Der Tag hat super angefangen. Ich war von vornherein heiß auf die Veranstaltung. Endlich einmal ein richtiges Enduro. Die Tests lagen mir sehr gut. Leider habe ich in der dritten Runde im Extrem-Test einen gröberen Fehler gemacht, wodurch ich auf einen Schlag rund 35 Sekunden auf die Spitze verloren habe. Dadurch war ich ein bisschen angenascht und habe die letzten beiden Test nur noch versucht, nicht noch einmal zu stürzen, easy zu Ende zu fahren und meinen Platz zu behalten.“

Luca Fischeder raste auf Gesamtrang drei

Gesamtvierter wurde Edward „Eddi“ Hübner aus dem ebenfalls sächsischen Penig, der damit als E2-Dritter das entsprechende Klassen-Podest komplettierte.

Dahinter folgten Chris Gundermann aus Straufhain in Thüringen und Björn Feldt aus Roduchelstorf im Landkreis Nordwestvorpommern, wo im September in Rehna der DEM-Auftakt stattgefunden hatte. Diese beiden fuhren ebenfalls E3-Motorräder und wurden demzufolge zur leider schnörkellosen Klassensiegerehrung gerufen.

So auch der Lokalmatador Robert Riedel. Der Rüdersdorfer musste sich diesmal als Gesamtzwölfter mit Rang zwei hinter dem Schweizer Jonathan Rossé in der kleinsten Hubraumklasse E1 zufrieden geben, liegt aber in Sachen erstem (Klassen-)Meistertitel weiter voll auf Kurs. Er sagte anschließend: „So etwas bin ich noch nicht gefahren. Das war wahrscheinlich noch über WM-Niveau. Die Prüfungen waren zwar denen vom WM-Lauf 2018 hier ziemlich ähnlich, aber der Regen hat sein Übriges dazu getan. Das war aber für alle gleich, von daher soll das keine Ausrede sein. Allerdings hatte ich in jeder Runde ein paar kleine Fehler und habe dabei Zeit verloren. Aber egal, wichtig ist, dass ich morgen das Ding nach Hause fahre.“

Weiter voll auf Kurs in Richtung E1-Meistertitel – Robert Riedel

Einen schönen Erfolg feierte ein weiterer Lokalmatador. Der Berliner Christoph Lessing ist quasi mit dem gastgebenden MC Woltersdorf verheiratet und mit seinen 40 Lenzen sicherlich nicht mehr als Zukunftstalent zu betrachten. Das hielt den als Inhaber der Firma KTM GST Berlin lediglich Hobby-Rennfahrer aber nicht davon ab, wieder nach Herzenslust Gas zu geben. Und das mit mehr als nur einem Achtungserfolg. Im B-Championat, quasi der zweiten Liga des deutschen Endurosports, belegte er in der ebenfalls alle (B-)Klassen überspannenden Overall-Wertung unter 61 Startern den hervorragenden dritten Platz und gewann dabei sogar die Klasse E3B.

Starke Leistung von Christoph Lessing

Morgen steht für die Schlamm- und Strapazen-Fetischisten noch einmal das gleiche Programm an.

Wem es Spaß macht …
Plakat NP

Novemberpokal 2020

Plakat Novemberpokal 2020

Novemberpokal 2020

 

    Ausschreibung      

https://www.racesystem.org/images/uploads/original/12BB896B-B110-E4C7-4FE9-3675C8FD6298.jpg                                                                                                                                                                                                                                                                                                     NMN: E-11605/20
genehmigt am: 03.09.2020
DMSB-Ausschreibung Enduro 2020-5 Seite 1 von 3
DMSB – Ausschreibung Enduro 2020
Grundlage dieser Ausschreibung sind der jeweiligen gültigen Fassung FIM Sporting Code, das Deutsche Motorrad-Sportgesetz, das DMSB-Enduro-Reglement, die DMSB-Lizenzbestimmungen, ggf. die DMSB-Prädikatsbestimmungen, die DMSB-Umweltrichtlinien, die Handlungsempfehlungen des DMSB für die Durchführung von Motorsportveranstaltungen in der aktuellen Pandemie-Lage und die Anti-Dopingbestimmungen der WADA/NADA.
1. Veranstaltung
Titel der Veranstaltung:
„42. Novemberpokal“
Datum:
31.10./01.11.2020
Ort/Gelände:
Rüdersdorf bei Berlin/Museumspark
Status der Veranstaltung: International
Die Veranstaltung wurde am:
03.09.2020 genehmigt und
– DMSB registriert: NMN: E-11605
– FIM Europe registriert: EMN: 30/657
– FIM registriert: IMN: 490/07
ADMV Eintragung: MS/07/2020, 21.08.2020
DMSB: JH
2. Veranstalter
Veranstalter:
MC Woltersdorf e.V. im ADMV
Vertreter des Veranstalters:
Harald Täger/Jörg Lessing
PLZ Wohnort Straße:
15569 Woltersdorf, Werderstr. 72
Telefon:
0176 66692996/0172 4578147
E-Mail:
hasit@arcor.de / j.lessing@autohaus-lessing.de
Ggf. abweichendes
Fahrtleitungsbüro:
Fahrtbüro ab 29.10.2020 im Museumspark
Der Veranstalter hat dafür Sorge zu tragen, dass alle vom Veranstalter eingesetzten Helfer und Beteiligte, die keiner Lizenzie-rung unterliegen und im Rahmen der sportlichen Organisation mit Aufgaben betraut werden, je nach Veranstaltungsstatus verpflichtet werden die Bestimmungen der FIM, der FIM-Europe und des DMSB anzuerkennen und einzuhalten.
3. Nennschluss
ist am: 16.10.2020
Maßgebend ist hier das Vorliegen beim Veranstalter. Für nach diesem Termin eingehende Nennungen kann eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr verlangt werden.
NMN: E-11605/20
genehmigt am: 03.09.2020
DMSB-Ausschreibung Enduro 2020-5 Seite 2 von 3
4.Nenngeld
Das Nenngeld beträgt für 2-Tages Veranstaltungen 140,-€
Das Nenngeld für Mannschaftsnennungen beträgt 50,- € pro Fahrtag.
Das Nenngeld ist der Nennung als Scheck beizufügen oder zeitgleich mit der Nen-nung an den Veranstalter zu überweisen. Überweisungen sind durch Quittung nach-zuweisen und vorzunehmen an:
Kontoinhaber:
MC Woltersdorf e.V.
Bank/Post-Giroamt:
Sparkasse Oder- Spree
BIC:
WELADED1LOS
IBAN:
DE50 1705 5050 3508 4193 62
unter Stichwort:
NP/Startnummer (n)/Name(n)
Für Online-Nennungen gelten ggf. abweichende Nennungs- und Zahlungsregelungen.
5. Anlaufpunkte/Standorte
Fahrerlager:
Museumspark Rüdersdorf, Heinitzstr. 42, 15562
Dokumenten Abnahme:
Rüdersdorf bei Berlin
Techn. Abnahme / ParcFermé:
ebenso
Start / Ziel:
ebenso
6. Prolog
Es findet kein Prolog statt.
7. ausgeschriebene Klassen / Runden / Sonderprüfungen
Runde(n)
Sonder-prüfung(en)
Prädikat
Klasse(n)
Prolog
An-zahl
á km
je Runde
Zusatz
Ja
DEM / Int. Dt. Enduro Meisterschaft (E1, E2, E3, 4)
nein
3
65
2
Ja
DMSB-Enduro-Cup
(E1B, E2B, E3B, 5)
nein
3
65
2
Ja
DMSB-Senioren-Cup
nein
2
65
2
Ja
DMSB-Super-Senioren-Cup
nein
2
65
2
Ja
DMSB-Damen-Cup
nein
2
65
2
Ja
DMSB-Klassik-Pokal
nein
2
65
2
Ja
Enduro-Mannschaftsmeisterschaft
Ja
DMSB-Enduro-Mannschaftspokal
Verband
Clubsport
2
65
2
Die Teilnehmer der Prädikatklassen müssen eigene Transponder mitbringen.
8. Sportwarte
Pflicht-Sportkommissar*: Frank Wiegmann (nur DEM)
Sportkommissar
Peter Überschär
Fahrtleiter:
Olaf Thätner, 0175 2079247
Leiter der Streckensicherung
Jörg Lessing
Fahrtsekretär:
Harald Täger, 0176 66692996
Pflicht-TK*: Johann Hinderink (nur DEM)
Obmann TK:
Stefan Schmiedel
Technischer Kommissar
Steffen Gieck, Hans- Georg v.d. Marwitz,
NMN: E-11605/20
genehmigt am: 03.09.2020
DMSB-Ausschreibung Enduro 2020-5 Seite 3 von 3
Technischer Kommissar
Jan Feldt
Leitender Rennarzt:
Dr. Henning Bleich
Zeitnahme:
Werner Müller
Umweltbeauftragter:
Karsten Brucke
Hygienebeauftragter:
Mike v. Ahlen
Die Anerkennung der Sportwarte erfolgt vorbehaltlich des Besitz einer entsprechenden Lizenz, sofern erforderlich.
* Die Reisekosten sind vom Veranstalter zu übernehmen.
9. Aushang / Mitteilungen
Alle offizielle Mitteilungen:
„Schwarzes Brett“ im Fahrerlager
Fahrerbesprechung:
Bei Notwendigkeit bei Start/Ziel
Siegerehrung:
Nähe Start/Ziel
10. Vorläufiger Zeitplan
Dokumentenabnahme:
30.10./14.00 – 20.00 Uhr
Technische Abnahme:
Alle Klassen am 30.10./14.00 – 20.00 Uhr
Fahrerbesprechung:
Legt bei Notwendigkeit der Fahrtleiter fest
Start 1. Fahrer:
31.10./01.11. jeweils 08.00 Uhr
– Der Zeitplan wird mit der Nennbestätigung versendet
– Das Fahrerlager ist am 29.10. ab 15.00 Uhr und am 30.10. ab 08.00 Uhr geöffnet.
11. Sonstige Ausführungen
– Die Veranstaltung wird als 2 mal 1- Tages- Veranstaltung gewertet. Es kann nur für beide Tage genannt werden. Fahrer, die am 1. Fahrtag ausfallen, haben das Recht, am 2. Tag neu zu starten.
– Jeder Fahrtag wird für sich gewertet.
– Die Wertung um den „42. Novemberpokal“ ergibt sich aus den Ergebnissen bei-der Tage für Fahrer DM- Klassen mit absolvierten 3 Runden. Die Wertung um die „Novembertrophäe“ ergibt sich aus den Ergebnissen beider Tage für Fahrer der Pokalklassen mit absolvierten 3 Runden.
– Für das Fahrerlager erhält jeder Fahrer 3 Freitickets (1x Fahrer; 2 Begleitperso-nen)
– Zur Anmeldung/Papierabnahme und technischen Abnahme muss jeder Fahrer allein erscheinen; es besteht Gesichtsmaskenpflicht
– Aktuelle Pandemieauflagen veröffentlicht der Veranstalter

Fahrerinfo

Novemberpokal 2020 – Wichtige Informationen für die Fahrer
1. Die Anfahrt ins Fahrerlager im Museumspark (Heinitzstraße 42, 15569 Rüdersdorf) ist
nur von der Vogelsdorfer Straße aus über die Hennigsbrücke möglich. Das Fahrerlager ist
am 29.10. ab 15.00 Uhr und am 30.10. ab 08.00 Uhr geöffnet. Vom Fahrerlager bis zum
Parc Ferme und Startrampe sind es ca. 400 m; die Fahrer müssen die vorgegebene
Trassenführung nutzen; Helfer müssen den Weg zu Fuß zurücklegen; im Museumspark
besteht Fahrverbot.
2. Die Anzahl der Personen im Museumspark ist aus Gründen der Pandemie begrenzt.
Jeder Fahrer erhält 1 persönliche und 2 zusätzliche Zutrittsberechtigungen (3 Bändchen).
3. Am 31.10. ist in Brandenburg Feiertag (Supermärkte sind geschlossen).
Speisen/Getränke werden im Fahrerlager von Freitag – Sonntag angeboten.
4. Jeder Fahrer und dessen Helfer werden gebeten, mit der Nennung auch die persönliche
Selbstauskunft auszufüllen und diese zur Anmeldung (beim Veranstalter) abzugeben.
5. Die Anmeldung und technische Abnahme der Motorräder erfolgt nur am Freitag (30.10.)
von 14.00 – 20.00 Uhr im Fahrerlager (ist ausgeschildert). Zur Anmeldung und Abnahme
erscheint der Fahrer allein; es besteht die Pflicht der Benutzung einer Gesichtsmaske.
6. Nennungen müssen für die Teilnahme an beiden Tagen abgegeben werden. Wer am 1.
Fahrtag ausfällt, aufhört oder aufgibt, kann am 2. Fahrtag trotzdem teilnehmen, sofern das
Motorrad im Parc Ferme abgegeben wurde.
7. Anlässlich des 42. Novemberpokals gibt es diese Wertungen:
– Deutsche Meisterschaft und Pokale (alle Klassen DMSB- Prädikate)
– ADAC- Endurocup
– ADMV- Meisterschaft und Meisterschaft Mecklenburg Vorpommern
– Mannschaftswertungen
– Championatswertung „Novemberpokal“ alle Klassen/Fahrer über 3 Runden – Sieger
nach 2 Tagen.
– Championatswertung „Novembertrophäe“ aller Klassen/Fahrer über 2 Runden – Sieger
nach 2 Tagen
– Werner- Heuer- Gedächtnispokal (Bester Fahrer des MC Woltersdorf)
8. Jeder Fahrer muss eine gültige DMSB- Fahrerlizenz oder Racecard (ehemals Tageslizenz)
2020 besitzen; die Racecard kann nur digital (Internet) beim DMSB beantragt werden. Der
Veranstalter stellt keine Racecard vor Ort zur Verfügung.
9. Nach jedem Wettbewerbstag findet die Siegerehrung/Tagessieger vor Ort auf der
Startrampe statt. Am Sonntag werden im Anschluss dann die Jahressieger der DMSBPrädikate
2020 geehrt; zu Details informiert der Veranstalter am 31.10.
Wir wünschen eine unfallfreie Anreise.
Stand: 24.09.2020

 

Selbstauskunft ,bitte kopieren ausdrucken ,ausfüllen und mitbringen

Coronavirus – COVID-19 – Selbstauskunft
Aufgrund der aktuellen dynamischen Lage rund um das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) muss nachfolgende Selbstauskunft erfolgen. Sie sind verpflichtet – vor Betreten des Veranstaltungsgeländes – dem Veranstalter -Name einfügen- folgende Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten:
Persönliche Daten:
Vorname und Name
Telefonnummer
E-Mail-Adresse
Persönliche Lizenznummer
Name Bewerber/Team
Bewerberlizenznummer
Hiermit bestätige ich, dass ich:
 frei von Symptomen – wie zum Beispiel: Fieber, Husten, Schnupfen sowie Kratzen im Hals bin,
 mir die umzusetzenden Hygieneregeln und der Mindestabstand 1,5m bekannt sind und ich diese berücksichtige,
 ich während der Veranstaltung meinen Mund-Nasen-Schutz in den entsprechend vom Veranstalter ausgewiesenen Bereichen trage,
 ich bin damit einverstanden, dass die Daten dem Gesundheitsamt, im Rahmen einer Infektionskettennachverfolgung weitergegeben werden. Es erfolgt keine Weitergabe meiner Daten an Dritte.
Datum Unterschrift