Winterenduro 2018

Holcombe gewinnt Novemberpokal weltmeisterlich

Nachdem sich Steve Holcombe am ersten Fahrtag des „40. Novemberpokals“, der anlässlich seines Jubiläums als Finallauf zur „Maxxis FIM Enduro World Championship“ 2018 ausnahmsweise Mitte Oktober ausgetragen wurde, bereits zum Doppelweltmeister gekürt hatte, agierte der Brite am Sonntag sogar noch souveräner und gewann mit dem zweiten Tagessieg auch den ganz großen Pott.

 

Auf dem ersten Spezial-Test kurz nach Neun war der Finne Eero Remes der Ausgeschlafenste und markierte die erste Bestzeit. Der seit dem Vortag zweifache Weltmeister Steve Holcombe, der sich neben dem Titel in seiner „Enduro 3“ auch in der die Klassen E1, E2 und E3 vereinenden Overall-Wertung vorzeitig zum Champion kürte, tauchte hingegen nur auf dem 17. Platz des ersten Zwischenklassements auf. „Ich habe für die Fans in meine Fahrt eine zusätzliche 360-Grad-Drehung eingebaut und bin in einer Steilauffahrt stecken geblieben. Dabei habe ich viel Zeit verloren. Das war vielleicht die Motivation, die ich brauchte, um dann wieder richtig zu pushen“, erklärte er anschließend. Natürlich wollte er Rang 17 so nicht stehen lassen und drehte danach richtig auf. Die nächsten beiden Prüfungsbestzeiten gingen an ihn, womit er auch in der Gesamtwertung bereits wieder vorn lag. Danach entschied er vier weitere von den insgesamt zehn Prüfungen für sich und holte sich damit erneut den Tagessieg. Doch nicht nur das, denn als Bester der beiden stimmungsvollen Tage durfte er im Ziel zudem den monströsen (physischen) Novemberpokal in Empfang nehmen. „Die Veranstaltung war einfach fantastisch und die Unterstützung von den Fans unglaublich. Die Verbindungsetappen waren okay, aber die Tests haben mir wirklich sehr gut gefallen. So muss Enduro sein“, lautete Steve Holcombes Einschätzung am Ende.

Steve Holcombe flog erneut in seiner eigenen Liga

Während die weiteren Tagessieger Loic Larrieu aus Frankreich in der E2 und Brad Freeman in der E1, in der sich der Brite tags zuvor ebenfalls vorzeitig den WM-Titel sicherte, hießen, war vor allem in der mittleren Hubraumkategorie noch Spannung in Sachen Weltmeister 2018 angesagt. Obwohl Eero Remes mit seinem Klassensieg am Samstag ein paar Punkte auf den Tabellenleader Alex Salvini gutmachen konnte, hätte der Vorsprung des Italieners unter normalen Umständen wahrscheinlich gereicht. Mit seinem dritten technischen Defekt in diesem Jahr, ein Kabel hatte sich für den Moment irreparabel gelöst, sah er keine Zielflagge, sodass der zum Greifen nahe Titel futsch war und Eero Remes E2-Weltmeister 2018 wurde.

Eero Remes sicherte sich den WM-Titel in der Enduro 2

In den Nachwuchsklassen standen die Weltmeister mit dem Italiener Matteo Cavallo in der Junioren-Gesamtwertung und zudem in der Junior 2, dessen Landsmann Andrea Verona in der Junior 1 sowie dem Chilenen Ruy Barbosa in der Enduro-Youth bereits vor dem „Grande Finale“ in Rüdersdorf fest. Dennoch zeigten auch die „Holcombes von Morgen“ sehr gute Leistungen, wobei sich die Tagessiege der Franzose Theophile Espinasse in der Junior-Gesamt und der Junior 1, der Brite Joe Wotton in der Junior 2 und Ruy Barbosa in der Youth-Class holten.

 

Vakant war logischerweise noch der WM-Titel bei den Damen, denn diese waren nur beim 2018er-Finale am Start. Nachdem die Finnin Sanna Karkkainen mit ihrem Sieg am Samstag gut vorgearbeitet hatte, ließ sie auch am Sonntag nichts anbrennen und gewann den Titel vor der mehrfachen Motocross-Weltmeisterin Livia Lancelot aus Frankreich souverän.

Sana Karkkainen heißt die Weltmeisterin 2018 bei den Damen

Den zweiten in die WM eingebetteten Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft entschied der Lokalmatador und Gelegenheitsendurist Christian Brockel aus Petershagen vor Edward Hübner aus dem sächsischen Penig und dem alten und neuen DEM-E3-Champion Dennis Schröter aus dem südbrandenburgischen Crinitz für sich.

Christian Brockel gewann am zweiten Tag die DEM-Wertung

In der offenen nationalen Klasse ging der Sieg, wie am Vortag, an Louis Richter aus Pockau im Erzgebirge.

Louis Richter war an beiden Tagen der Schnellste der offenen Klasse

Neben dem Gros der Teilnehmer, Offiziellen und Fans waren am Ende auch die an der Spitze des über 200 Helfer starken Organisationsteams stehenden Harald Täger und Jörg Lessing glücklich und zufrieden. Das brachte Harald Täger, der Vorsitzende des gastgebenden MC Woltersdorf, wie folgt zum Ausdruck: „Ich denke, wir haben eine sehr gute Veranstaltung auf die Beine gestellt und schließlich abgeliefert. Wir hatten am Freitag einen tollen Auftakt mit dem Prolog und auch an den beiden weiteren Tagen, wider Erwarten, viel mehr Zuschauer. Natürlich hat das Wetter uns in die Karten gespielt. Wir sind aber auch auf das faire Publikum sehr stolz, die die Ausschilderungen und Wege gut beachtet haben. Ein besonderer Dank gilt den Firmen Cemex, rlc packaging group und dem Autohaus Strauch, die uns unter anderem Flächen zur Verfügung gestellt haben, ohne die wir die WM nie bekommen hätten.“ Ähnliche Worte fand Jörg Lessing, indem er sagte: „Wir sind allen anderen Sponsoren und Partnern sowie auch unseren zahlreichen ehrenamtlichen Helfern ebenfalls sehr dankbar, denn ohne die könnte man eine Veranstaltung nie stemmen. In diesem Jahr ist diese etwas größer ausgefallen und dennoch haben alle super mitgezogen.“

Jörg Lessing (li.) und Harald Täger hatten schon tagsüber gut lachen

Titelregen unter strahlend-blauem Himmel

Mit dem Gesamtsieg des als Tabellenleader angereisten Steve Holcombe endete der erste Fahrtag des Finales der „Maxxis FIM Enduro World Championship“ 2018, welches an diesem Wochenende in Rüdersdorf bei Berlin stattfindet. So schön der neuerliche Tagessieg für den 24-jährigen Beta-Piloten auch ist, wichtiger war an diesem herrlich-sonnigen Tag für ihn, der gleich doppelte WM-Titelgewinn – zum einen in seiner Klasse E3 und zudem in der klassenübergreifenden EnduroGP.

In Sachen Prüfungsbestzeiten hielt sich der Brite zunächst noch vornehm zurück, doch da er auf dem ersten Test hinter dem Finnen Eero Remes und seinem Landsmann Bradley Freeman den dritten Platz belegte, konnte er die Gesamtführung vom Prolog-Sieger am Freitagabend, dem Franzosen Loic Larrieu, übernehmen. Vor allem Brad Freeman war in der ersten Tageshälfte aufmüpfig, holte mehrere Bestzeiten und verdrängte Steve Holcombe von der Spitze des Rankings. Das war offenbar die Initialzündung, die der amtierende und zu diesem Zeitpunkt voraussichtliche neue Weltmeister brauchte, denn am Nachmittag setzte er zunächst eine Bestzeit, mit der er sich die Gesamtführung zurückholte, fügte dieser im weiteren Verlauf noch zwei hinzu, gab die Spitze nicht mehr ab und gewann schließlich auch diesen Grand-Prix-Lauf von Rüdersdorf. „Ein wirklich wunderbarer Tag, dabei war es nicht unbedingt mein Plan, zu gewinnen. Ich wollte so viele Punkte wie möglich holen und meinen Verfolger Alex Salvini kontrollieren. Als ich dann einen komfortablen Vorsprung hatte, ging es mir ziemlich leicht von der Hand“, meinte der Doppelweltmeister 2018 anschließend.

Steve Holcombe gewann auf einen Schlag seine WM-Titel Nummer vier und fünf

Fast zeitgleich brandete im Nachbarzelt ebenso tosender Jubel auf, denn nun war es auch hier amtlich, dass Brad Freeman nach dem Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft 2017 gleich in seinem ersten Jahr bei den „Großen“ den WM-Titel in der E1 genannten kleinste Hubraumklasse, ebenfalls vorzeitig und auf Beta, errungen hatte. „Es ist wirklich unglaublich, dass ich es gleich in meinem ersten Jahr geschafft habe. Natürlich gehört auch ein wenig Glück dazu, aber ich denke, da ich übers ganze Jahr vorn dabei war, einen Grand Prix gewinnen konnte und nur wenige Fehler gemacht habe, habe ich diesen Titel verdient“, meinte der 22-Jährige mit dem „Number-One-Plate“ in der Hand.

Brad Freeman wurde in Rüdersdorf E1-Weltmeister 2018

Eine faustdicke Überraschung gab es in der Junioren-Klasse, die der 20-jährige Australier Wil Ruprecht bei seinem WM-Debüt auf Anhieb gewann. Die Italiener Matteo Cavallo und Andrea Verona konnten die Ränge zwei und vier sicherlich verschmerzen, standen sie doch als Weltmeister in den Klassen Junior 2 und Junior 1 sowie Matteo Cavallo zudem in der Scratch-Wertung der beiden Junior-Klassen bereits fest.

Kam, sah und siegte – Wil Ruprecht aus „down under“

Die Youth-Klasse gewann der ebenfalls bereits als Weltmeister feststehende Chilene Ruy Barbosa, und zwar mit deutlichem Vorsprung.

Der bereits als Youth-Weltmeister feststehende Ruy Barbosa war erneut eine KLasse für sich

Bei den Damen, die in diesem Jahr nur beim in Rüdersdorf stattfindenden WM-Finale ihre 2018er-Weltmeisterin küren, führt nach dem ersten Tag die Finnin Sanna Karkkainen vor der mehrfachen Motocross-Weltmeisterin Livia Lancelot aus Frankreich und der Spanierin Mireia Badia.

 

Das in den WM-Lauf integrierte Rennen der Deutschen Enduro Meisterschaft entschied der amtierende Champion und zugleich aktuelle DEM-Führende Dennis Schröter mit deutlichem Vorsprung vor den beiden im WM-Feld mitkämpfenden Christian Brockel und Edward Hübner für sich.

Dennis Schröter war in der DEM wieder das Maß der Dinge

Spannend bleibt es am Finaltag zumindest noch in der Klasse E2, in der Eero Remes mit seinem Klassen-Tagessieg ein paar Punkte auf den Italiener Alex Salvini gutmachen konnte und nun nur noch zehn Zähler zurückliegt. Titelchancen, wenngleich nur äußerst theoretische, hat auch noch Loic Larrieu.

 

Am Sonntag, dem 14. Oktober, stehen erneut gleich mehrmals der „X-Rocks Enduro Test powered by Autohaus Erkner/VW“ und der „Technomousse Xtreme Test powered by Autohaus Erkner/Skoda“ in der im Bereich Kesselsee befindlichen „CEMEX GO ARENA“ sowie der „Maxxis Cross Test powered by Autohaus Erkner/Audi“, der sich am Ortsausgang Altrüdersdorf „unter der Freileitung“ befindet, auf dem Programm. Als weiterer interessanter Zuschauerpunkt zu empfehlen ist der nicht gezeitete, aber dennoch anspruchsvolle „Sparkassenparcours powered by Autohaus Neumann“ in der Nähe des Aussichtsturms Kranichsberg am östlichen Ortsrand von Woltersdorf. Das Fahrerlager sowie Start und Ziel befinden sich nördlich von Rüdersdorf im Gewerbegebiet Tasdorf-Süd, direkt an der B1.

 

Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

Der Anfang ist gemacht

Mit dem Sieg des Franzosen Loic Larrieu nach dessen spektakulärem Ritt endete der erste Tag, oder besser gesagt Abend, des dreitägigen Enduro-Festivals in Rüdersdorf bei Berlin. Beim Finale der „Maxxis FIM Enduro World Championship“ 2018 gewann der 27-jährige Yamaha-Pilot den obligatorischen Auftakt-Prolog und setzte sich dabei nur ganz knapp gegen den amtierenden Weltmeister Steve Holcombe durch. Dieser unterstrich mit Platz zwei seine Anwartschaft auf seine WM-Titel Nummer drei und vier, denn außer dass der Brite in seiner Klasse E3 kurz vorm Titelgewinn steht, führt der 27 Jahre alte Beta-Pilot auch die klassenübergreifende Overall-Wertung an.

 

Bei idealen, spätsommerlichen Bedingungen gingen vor vollem Haus in der sogenannten „CEMEX GO ARENA“ im Bereich Rüdersdorfer Kesselsee zunächst die Teilnehmer an der Deutschen Enduro Meisterschaft, welche ins WM-Programm integriert ist, auf den aufwändig und mit viel Liebe zum Detail präparierten Parallelkurs. Dabei markierte der zehnfache Deutsche Meister und auch aktuelle DEM-Leader Dennis Schröter aus Crinitz die schnellste Zeit. Zwar nahmen später weitere DEM-Teilnehmer die Strecke im Block der WM-Starter unter die Räder, doch an die Zeit des Südbrandenburgers, wenngleich er diese im Hellen erzielen konnte, kam keiner mehr ran.

Loic Larrieu bei seinem Ritt zum Prolog-Sieg

Natürlich wartete man gespannt auf die besten Enduro-Piloten der Welt, und diese hielten, was man sich von ihnen versprach. Nachdem der Neuseeländer Hamish Macdonald als Bester der Youth-Klasse und der Spanier Tosha Schareina als Schnellster der Junioren Zeiten hingezaubert hatten, die auch den höchsten Ansprüchen der EnduroGP-Fahrer genügten, dauerte es bis zum fünftletzten Duell, dass der Italiener Thomas Oldrati diese Zeiten unterbot. Kurz darauf stellte Loic Larrieu mit 1:10,21 Minuten eine neue Bestzeit auf, die die ausgewiesenen Prolog-Spezialisten Bradley Freeman und Alex Salvini, nicht zuletzt auf Grund von kleineren und größeren Fahrfehlern, nicht knacken konnten und sich selbst Steve Holcombe daran die Zähne ausbiss. So übernachtete Loic Larrieu als Prolog-Sieger in Rüdersdorf und mit einer Zeitgutschrift von zwölf Sekunden für den ersten richtigen Fahrtag.

Dennis Schröter war der schnellste Deutsche

Was diese Wert ist, wird sich zeigen, denn am Samstag, dem 13. Oktober, wird es dann richtig ernst. Dann geht es auf dem „X-Rocks Enduro Test powered by Autohaus Erkner/VW“ und dem „Technomousse Xtreme Test powered by Autohaus Erkner/Skoda“, die sich beide ebenfalls in der „CEMEX GO ARENA“ im Bereich Kesselsee bzw. Energiepark Rüdersdorf unter den Windrädern befinden, sowie auf dem „Maxxis Cross Test powered by Autohaus Erkner/Audi“ am Ortsausgang Altrüdersdorf „unter der Freileitung“ in erster Linie um die begehrten WM-Punkte. Ein weiterer interessanter Zuschauerpunkt ist der nicht gezeitete, aber dennoch anspruchsvolle „Sparkassenparcours powered by Autohaus Neumann“ in der Nähe des Aussichtsturms Kranichsberg am östlichen Ortsrand von Woltersdorf. Am Sonntag wartet das gleiche Programm auf die Teilnehmer. Das Fahrerlager sowie Start und Ziel befinden sich nördlich von Rüdersdorf im Gewerbegebiet Tasdorf-Süd, direkt an der B1.

 

Der Eintritt kostet für Erwachsene pro Tag 10 Euro. Das Programmheft mit Starterlisten, Streckenkarte und vielen weiteren nützlichen Informationen gibt es für 3 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

„Local Heros“ mischen beim Enduro-WM-Finale mit

Seit jeher sind bei Sportveranstaltungen Lokalmatadore das Salz in der Suppe – da macht auch das bevorstehende Finale der Enduro-Weltmeisterschaft 2018 keine Ausnahme. Aus Veranstaltersicht wohl dem, der welche hat. Der vom 12. bis 14. Oktober gastgebende MC Woltersdorf hat sie und hofft nicht zuletzt durch diese auf einen regen Zuschauerzuspruch.

 

Der „Local Hero“ schlechthin ist Robert Riedel, ist dieser doch direkt in der Gastgeberstadt Rüdersdorf beheimatet: „Die WM vor der eigenen Haustür, das ist schon ein Highlight“, meint der 24-Jährige und gibt gleichzeitig zu bedenken: „Unsere Saison geht ja mit dem DM-Finale und den Six Days in Chile noch ein bisschen weiter, sodass ich mich natürlich nicht verletzen will. Andererseits versuche ich, gut abzuschneiden und das Beste daraus zu machen. Ich bin bestimmt schon zehn Jahre im MC Woltersdorf. Das mit dem Enduro ist bei mir aber eher zufällig gekommen. Eigentlich war ich ein reiner Motocrosser und mehrfach Landesmeister in Berlin-Brandenburg. 2017 wollte und sollte ich mal eine Saison Enduro fahren und war dabei gleich ziemlich erfolgreich. Als der Club vor zwei Jahren seine Fühler in Richtung WM-Lauf ausgestreckt hat, war ich noch gar kein Enduro-Fahrer, und jetzt bin ich mittendrin. Das ist schon ein tolles Gefühl.“ Die Frage nach einer eventuellen Nervosität vor dem großen Highlight verneint er prompt. „Ich bin eigentlich nie vor einem Rennen nervös und bis jetzt auch nicht vor dem WM-Lauf vor den eigenen Fans. Im Gegenteil, die Vorfreude wächst bei mir von Tag zu Tag. Eigentlich würde ich es mir sogar einmal anschauen, wo und vor allem wie die Weltspitze hier rumfährt, aber selbst Teil der Veranstaltung zu sein, ist wahrscheinlich doch schöner.“

Näher dran als Robert Riedel wohnt keiner

Ebenfalls mit dem Fahrrad anreisen könnte Christian Brockel, der in Petershagen/Eggersdorf zu Hause ist. Eigentlich hatte der dreifache Deutsche Motocross-Meister den Helm im vorigen Jahr an den berühmten Nagel gehängt, doch da er zu seiner aktiven Zeit parallel das eine oder andere Enduro-Rennen bestritten hat, dabei ebenfalls nicht ganz unerfolgreich war und nun die Weltmeisterschaft vor seiner Tür stattfindet, hat er sich das Mitwirken in diesem Jahr schon am Saisonende 2017 offen gelassen. Und nun ist es soweit. „Die Freude ist schon echt groß, dass es jetzt endlich los geht. Ich habe ja eine gute Erinnerung ans letzte Jahr, als ich am Sonntag den DM-Lauf gewinnen konnte. Ich hoffe natürlich, dass ich da irgendwie anknüpfen kann. Woltersdorf ist immer eine gute Veranstaltung und ein Highlight im Jahr – jetzt mit der WM natürlich sogar noch mehr“, kleidet der inzwischen 34-Jährige seine Vorfreude im Vorfeld in Worte und führt des Weiteren aus: „Das letzte Jahr war eigentlich sogar noch stressiger als zu meiner aktiven Zeit. Ich gehe ja jetzt ganz normal arbeiten und war zusätzlich beim ADAC Berlin-Brandenburg als Trainer tätig. Bei den wichtigsten Rennveranstaltungen war ich mit dabei und habe dort den Nachwuchs betreut. Zwischendurch bin ich natürlich auch noch ein bisschen Motorrad gefahren. Zwischenzeitlich war ich mal ganz schön raus, aber die letzten zwei Monate habe ich wieder viel gemacht und bin eigentlich guter Dinge. Ich hätte so oder so etwas gemacht, aber zuletzt habe ich schon ziemlich viel und hart trainiert. Klar, wenn ich dahin komme, will ich ja nicht als Bockwurst mitfahren, da habe ich zu viel Ehrgeiz. Ich bin echt froh, dass es jetzt endlich losgeht, denn irgendwann hat man ja keine Lust mehr, nur zu trainieren.“

Ex-Motocrosser Christian Brockel misst sich diesmal mit den weltbesten Enduristen

Sowohl Robert Riedel wie auch Christian Brockel gehen für das Team KTM GST Berlin Racing/MC Woltersdorf e. V. im ADMV vom ebenfalls in die Vorbereitungen stark eingebundenen Christoph Lessing an den Start. Ihre Stallgefährten sind im WM- oder DM-Feld Björn Feldt aus Roduchelstorf in Mecklenburg-Vorpommern, Nico Rambow aus Bernau, Paul Rossbach aus dem hessischen Harxheim und der Hamburger Dustin Puschmann, sodass man diese im weiteren Sinn ebenfalls als Lokalmatadore betrachten kann.

 

Das dreitägige Enduro-Spektakel beginnt am Freitagabend (12. Oktober) mit dem Super-Test genannten Prolog, der sich diesmal in der sogenannten „CEMEX GO ARENA“ im Bereich Kesselsee bzw. Energiepark Rüdersdorf unter den Windrädern befindet. Als Erste gehen dabei ab 17:00 Uhr die ins Programm eingebundenen Starter der DEM – Deutsche Enduro Meisterschaft – auf die Strecke und ab 19:00 Uhr die WM-Piloten. In die „CEMEX GO ARENA“ kehren die Fahrer an den beiden gleichwertigen eigentlichen Fahrtagen, Samstag und Sonntag, immer wieder zurück, denn hier im Epi-Zentrum der Action warten gleich zwei der drei Spezialtests, die je drei Mal zu absolvieren sind. Weitere interessante Zuschauerpunkte sind der dritte Test am Ortsausgang Altrüdersdorf „unter der Freileitung“ sowie der nichtgezeitete „Sparkassenparcours“ in der Nähe des Aussichtsturms Kranichsberg am östlichen Ortsrand von Woltersdorf. Das Fahrerlager sowie Start und Ziel befinden sich nördlich von Rüdersdorf im Gewerbegebiet Tasdorf-Süd, direkt an der B1.

 

Der Eintritt kostet für Erwachsene für die einzelnen Tage, also Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 10 Euro. Das Programmheft mit Starterlisten, Streckenkarte und vielen weiteren nützlichen Informationen gibt es für 3 Euro. Die Kombi-Karte für alle drei Tage inklusive eines Programmheftes ist für 25 Euro zu haben. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

Auch DM-Piloten sind fürs Rüdersdorfer Enduro-Fest bereit

Nachdem die diesjährigen WM-Teilnehmer am Ende September ihren vorletzten Weltmeisterschaftslauf bestritten haben und nun dem „Grande Finale“ mit den noch ausstehenden Titelentscheidungen in Rüdersdorf bei Berlin entgegenfiebern, brachten sich die in diesem Jahr leidgeprüften DM-Starter, die ebenfalls vom 12. bis 14. Oktober zum Programm am östlichen Stadtrand der deutschen Metropole gehören, eine Woche vor dem dreitägigen Enduro-Spektakel in Schwung.

 

Nachdem drei Läufe der Deutschen Enduro Meisterschaft in diesem Jahr wegen Windbruchs im Frühjahr bzw. der hohen Waldbrandgefahr im Jahrhundertsommer abgesagt werden mussten, wurde die im März begonnene Deutsche Enduro Meisterschaft im fränkischen Streitberg endlich fortgesetzt.

 

Ausgetragen wird das A-Championat der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft auch in diesem Jahr in den vier Klassen E1 für Motorräder mit bis zu 125 ccm Zweitakt- und bis 250 ccm Viertakt-Motorrädern, E2 (bis 250 ccm Zweitakt und bis 450 ccm Viertakt), E3 (über 290 ccm Zweitakt und über 475 ccm Viertakt) und Deutscher Enduro Junioren Pokal. Wie in der WM, steht auch in der DEM über all denen die Championatswertung, die alle vier zuvor genannten Klassen vereint.

Top-Favorit ist wieder der zehnfache sowie amtierende Internationale Deutsche Meister Dennis Schröter aus dem südbrandenburgischen Crinitzer, der mit zwei Gesamt- sowie Klassensiegen die Championatswertung und demzufolge auch „seine“ Klasse anführt.

Dennis Schröter ist schon wieder auf dem Weg zu einem weiteren DEM-Titel

Auf Platz zwei der Tabelle folgt der Krumhermersdorfer Andreas Beier, der als sechsfacher Meister ebenfalls weiß, wie es geht. Allerdings frönt dieser, wie auch in der Vergangenheit meistens, der kleinsten Hubraumklasse, sodass er es schwer hat, Dennis Schröter in der klassenübergreifenden Wertung ein Schnippchen zu schlagen. Doch der Sachse hat genau dies schon das eine oder andere Mal geschafft, weshalb man gespannt sein darf, ob er den Top-Favoriten in Rüdersdorf mal wieder knackt.

Andreas Beier kommt mit der kleinen E1-Maschine als Gesamtzweiter nach Rüdersdorf

Das ist auch der Plan von Edward „Eddi“ Hübner, der als Gesamtführender der „Mittelklasse“ E2 im Championat auf Rang drei liegt. Allerdings werden er und auch weitere Piloten sich ein Fernduell mit den beiden genannten Fahrern liefern, denn Eddi Hübner und Co. mischen sich beim, aus gutem Grund vorgezogenen, „40. Novemberpokal des MC Woltersdorf“ unter die regulären WM-Teilnehmer.

Der DEM-Dritte „Eddi“ Hübner wird sich, neben anderen, unter die WM-Fahrer mischen

So auch der dreifache Deutsche Enduro Meister und letztjährige Deutsche Motocross Meister der Klasse MX2, der Norddeutsche Davide von Zitzewitz, der beim DEM-Saisonauftakt krankheitsbedingt passen musste, sich aber am vergangenen Wochenende als Gesamtzweiter und E2-Sieger eindrucksvoll zurückmeldete.

Ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf einen vorderen Platz im geteilten DM-Feld dürfen sich auf Grund ihrer Vor-Platzierungen Jan Schäfer aus Unter-Schönmattenwag, Tilman Krause aus Groß Niendorf, Tim Apolle aus Finne OT Billroda, der Schweizer Jonathan Rossé oder auch der aus Rüdersdorf kommende Lokalmatador par excellence, Robert Riedel, machen.

Los geht es bereits am Freitagabend des 12. Oktober mit dem Super-Test genannten Prolog. Dieser spektakuläre Parallelkurs, den die DM-Piloten ab 17:00 Uhr und die WM-Fahrer ab 19:00 Uhr unter die Räder nehmen werden, befindet sich diesmal  in der „CEMEX GO ARENA“. Diese wird im Bereich Kesselsee bzw. Energiepark Rüdersdorf unter den Windrädern eingerichtet. Dort gehen an den beiden gleichwertigen (Haupt-)Fahrtagen Samstag und Sonntag auch gleich zwei der drei Spezialtests über die Bühne, wo die Piloten dann drei Mal täglich um die Bestzeiten kämpfen werden. Weitere interessante Zuschauerpunkte sind der dritte Test am Ortsausgang Altrüdersdorf „unter der Freileitung“ sowie der, wenngleich nicht gezeitete, anspruchsvolle „Sparkassenparcours“ in der Nähe des Aussichtsturms Kranichsberg am östlichen Ortsrand von Woltersdorf. Das Veranstaltungszentrum mit Fahrerlager sowie Start und Ziel befindet sich nördlich von Rüdersdorf im Gewerbegebiet Tasdorf-Süd, direkt an der B1.

 

Der Eintritt kostet für Erwachsene für die einzelnen Tage, also Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 10 Euro. Das Programmheft mit Starterlisten, Streckenkarte und vielen weiteren nützlichen Informationen gibt es für 3 Euro. Die Kombi-Karte für alle drei Tage inklusive eines Programmheftes ist für 25 Euro zu haben. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

Mittendrin statt nur dabei – noch 20 Startplätze für nationale Klasse verfügbar

Nur noch zwei Wochen, dann richtet der MC Woltersdorf e. V. im ADMV zum nun schon 40. Mal seinen aus gutem Grund vorgezogenen „Novemberpokal“ aus. Zwar hat man sich zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen und den Finallauf der Enduro-Weltmeisterschaft 2018 nach Rüdersdorf bei Berlin, wo sich das Veranstaltungszentrum befindet, geholt, doch vergisst man deshalb keineswegs all jene Enduro-Piloten, die das Offraod-Spektakel in den letzten Jahren groß und zu einer echten Traditionsveranstaltung gemacht haben.

 

Infolgedessen hat man auch wieder eine national offene und zugleich hubraumoffene Klasse ausgeschrieben und ins Programm eingebunden. Für diese sind aktuell noch 20 Startplätze zu vergeben. Wer meint, dass im WM-Jahr die Strecke für Hobbyfahrer zu schwer ist, der irrt, denn erstens gehen neben den Top-Ridern auch die Nachwuchsfahrer der Klassen Junior Enduro und Youth Enduro sowie die Damen auf die gleiche Strecke, und zweitens gibt es für die ganz kniffligen Passagen Umfahrungen. Des Weiteren versichert der Veranstalter, dass alles fahrbar ist und ausreichend Helfer am Streckenrand postiert sein werden. Also, wer einmal gemeinsam mit den Stars der Szene im Oktober am „Novemberpokal“ teilnehmen möchte, keine Scheu. Infos, Ausschreibung und Anmeldeformular findet man unter http://www.novemberpokal.de/index.php/endurogp-world-championship-2018/#fahrerinfos.

Die besten Piloten der Enduro-WM können kommen

Methamis in Süd-Frankreich war am vergangenen Wochenende die siebente und damit vorletzte Station der Enduro-Weltmeisterschaft 2018. Das alles entscheidende Finale der „Maxxis FIM Enduro World Championship“ wird in nicht einmal mehr drei Wochen vom 12. bis 14. Oktober in Rüdersdorf bei Berlin über die Bühne gehen.

 

Ausgetragen wird die Enduro-WM in diesem Jahr in vier Kategorien mit insgesamt neun Klassen. Die Top-Kategorie ist die sogenannte „EnduroGP“, die sich aus den Klassen „Enduro 1“, „Enduro 2“ und „Enduro 3“ zusammensetzt. In der Praxis bedeutet das, dass die Fahrer einerseits mit ihren Maschinen mit bis zu 250 ccm Hubraum in der „Enduro 1“ genauso unter sich sind, wie die Piloten der „Enduro 2“ mit bis zu 450-ccm-Viertakt-Maschinen und die Rider der „Enduro 3“ mit 500-ccm-Zweitakt- oder 650-ccm-Viertaktmotorrädern. Zudem gibt es die besagte klassenübergreifende und damit prestigeträchtigste Wertung namens „EnduroGP“.

Ähnlich verhält es sich bei den Junioren der bis zu 23-Jährigen, die in der Klasse „Junior Enduro“ zusammen sowie in der „Junior 1“ (bis 250 ccm Zweitakt und bis 450 ccm Viertakt) und der „Junior 2“ (bis 450 ccm Zweitakt und bis 650 ccm Viertakt) zusätzlich separat gewertet werden.

Hinzu kommen noch die Klasse „Youth Enduro“ der maximal 20 Jahre alten Fahrer mit 125-ccm-Zweitaktern und die „Enduro Women“, denen die Wahl des Bikes freigestellt ist.

Alex Salvini führt in der Enduro 2

In der klassenübergreifenden Wertung der „EnduroGP“ führt aktuell der amtierende Weltmeister Steve Holcombe aus Großbritanien vor dem Italiener Alex Salvini und Brad Freeman, ebenfalls von der derzeit brexitierenden Insel. Diese Herren sind es auch, die in den Klassen „Enduro 3“, „Enduro 2“ bzw. „Enduro 1“ die Zepter schwingen. Während Steve Holcombe in der E3 die Tabelle vor Christophe Nambotin aus Frankreich und seinem Landsmann Daniel McCanney ebenso souverän anführt wie Brad Freeman in der kleinen Klasse vor Daniel McCanneys Bruder Jamie sowie Antoine Basset, ebenfalls aus Frankreich, geht es in der „Mittelklasse“  zwischen Alex Salvini, dem Finnen Eero Remes und dem Franzosen Loic Larrieu deutlich enger zu.

Der WM-Führende in der E1, der Brite Brad Freeman

Bei den Junioren steht der Italiener Matteo Cavallo in der Junior 2 hingegen bereits als neuer Titelträger fest und sein Landsmann Andrea Verona in der Junior 1 kurz davor. Wer von den beiden letztendlich das Rennen in der diese beiden Klassen vereinenden „Junior Enduro“ macht, ist jedoch noch offen, wobei Cavallo die besseren Karten hat.

Des Weiteren hat im „Youth Cup“ der Chilene Ruy Barbosa, ebenfalls auf Grund der Streichresultatsregelung für die Nachwuchsklassen, den Gesamtsieg schon in der Tasche.

Die Damen waren in diesem Jahr noch nicht im Einsatz. Sie bestreiten in Rüdersdorf ihren einzigen und damit alles entscheidenden Lauf um die Krone 2018.

Vorbereitungen auf Enduro-WM gehen in die heiße Phase

In rund eineinhalb Monaten ist es soweit, dann gastiert die „Maxxis FIM Enduro World Championship“ zu ihrem Finallauf 2018 in Rüdersdorf bei Berlin. Während das Organisationsteam des vom 12. bis 14. Oktober gastgebenden MC Woltersdorf e. V. im ADMV mit den Fahrtleitungsmitgliedern Jörg Lessing, Max Flemming, Christoph Lessing und dem Vereinsvorsitzenden Harald Täger an der Spitze schon lange auf diese Großveranstaltung hinarbeitet, geht es ab Anfang September an allen weiteren Wochenenden, jeweils Samstag, mit Arbeitseinsätzen der Helfer in die heiße Phase der Vorbereitungen.

 

Nach den langwierigen Genehmigungsverfahren können und müssen nun auf der rund 60 Kilometer langen Strecke von Rüdersdorf über Herzfelde, Möllensee, Woltersdorf und zurück zum Ausgangspunkt Pfähle eingeschlagen und die Route markiert werden. Die Beschilderung für die Verkehrslenkung ist anzubringen, Parkplätze müssen eingerichtet und Zuschauerbereiche als solche kenntlich gemacht werden. „Den, sagen wir mal, theoretischen Teil der Vorbereitungen auf unseren 40. Novemberpokal mit Verhandlungen über nutzbare Flächen, Genehmigungen für die Fahrtroute der Sportler, Sponsorengesprächen und so weiter, haben wir größtenteils schon abgeschlossen oder zumindest weit vorangetrieben“, erklärt Harald Täger und fügt an: „Nun stehen aber die vielen praktischen Arbeiten an, für die wir sechs große Arbeitseinsätze durch unsere Clubmitglieder und Helfer angesetzt haben. An dieser Stelle schon mal ein dickes Dankeschön an alle, die uns so selbstlos unterstützen und dazu beitragen, dass wir zu unserer Jubiläumsveranstaltung solch ein großes dreitägiges Enduro-Fest der Extraklasse feiern können.“

 

Das Veranstaltungszentrum inklusive Fahrerlager sowie Start und Ziel befinden sich nördlich von Rüdersdorf im Gewerbegebiet Tasdorf-Süd, direkt an der B1. Ein besonderer Dank für das Zurverfügungstellen von Flächen und Räumlichkeiten gilt hier der Firma „rlc packaging group“ und dem Opel- und Mitsubishi-Autohaus Strauch. Von da aus geht es für die Protagonisten auf die drei Mal pro Tag, Samstag und Sonntag, zu befahrende Runde, auf der jeweils drei gezeitete Special Tests anstehen. Als erstes geht es hierzu in die „CEMEX GO ARENA“, welche im Bereich Kesselsee bzw. Energiepark Rüdersdorf unter den Windrädern eingerichtet wird. Mit zwei dieser drei Special Tests auf engstem Raum ist dies nicht nur für alle eingefleischten Enduro-Fans das „Epizentrum“ der Veranstaltung. Als erster Scharfrichter in Sachen Ranking wartet hier auf die Piloten der „X-Rocks Enduro Test powered by Autohaus Erkner/VW“. Von da aus verlassen die Fahrer die „Arena Cemex go“ für die erste große Überlandfahrt, die sie zum „Maxxis Cross Test powered by Autohaus Erkner/Audi“ am Ortsausgang Altrüdersdorf „unter der Freileitung“ führt. Von da aus geht es über den nicht gezeiteten, aber anspruchsvollen „Sparkassenparcours powered by Autohaus Neumann“ in der Nähe des Aussichtsturms Kranichsberg am östlichen Ortsrand von Woltersdorf zurück in die „CEMEX GO ARENA“, wo als nächstes der „Technomousse Xtreme Test powered by Autohaus Erkner/Skoda“ ansteht. Zum Rundenende kehren die Teilnehmer zurück zu Start und Ziel, um die nächste, gleiche Runde in Angriff zu nehmen.

 

Bevor die Tortur für die Teilnehmer jedoch ihren Lauf nehmen wird, steht am Freitagabend in der „CEMEX GO ARENA“ am Kesselsee der kompakte und actionreiche „Akrapovic Super Test“ genannte Prolog auf dem Programm, bei dem die weltbesten Enduro-Sportler paarweise auf einem spektakulären Parallelkurs ein erstes Mal in Augenschein genommen werden können.

 

Aber nicht nur die, denn nachdem die Damen-WM im vorigen Jahr ebenfalls in mehreren Läufen ausgetragen wurde, küren diese 2018 bei nur einer Veranstaltung ihre neue Weltmeisterin – und zwar vom 12. bis 14. Oktober in Rüdersdorf.

 

Ebenso mit von der Partie sind die Teilnehmer an der Deutschen Enduro Meisterschaft sowie eine offene Klasse, sodass das Teilnehmerfeld rund 200 Fahrer umfassen wird.

 

Der Eintritt kostet für Erwachsene für die einzelnen Tage, also Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 10 Euro. Das Programmheft mit Starterlisten, Streckenkarte und vielen weiteren nützlichen Informationen gibt es für 3 Euro. Die Kombi-Karte für alle drei Tage inklusive eines Programmheftes ist für 25 Euro zu haben. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

 

Im Übrigen hofft der Verein, dass in den Wochen der Vorbereitung nicht fremde Motorradfahrer im Wald und auf den Äckern ihr Unwesen treiben. Dann kann es ganz schnell passieren, dass die erteilten Genehmigungen rückgängig gemacht werden. Ein „Totalschaden“ des WM-Finales wäre dann die Folge.